Teil 4. Weiter gehtâs mit dem Rad đČ
Manu wollte laufen. Ich habe Radfahren verordnet. Heute musste ich wieder eingreifen. Manus Physio hat entschieden: Eine Woche Laufpause. Wir mĂŒssen die Kette âïžâđ„ durchbrechen.
Ich habe das kurz analysiert und festgestellt: Manu wird leicht nervös, wenn sie nicht laufen darf. Also habe ich die Sache ĂŒbernommen. Zuerst Recherche. Sehr professionell. Nach intensiver Internetarbeit stand fest: Um 11 Kilometer Laufen zu ersetzen, muss man ungefĂ€hr 33 Kilometer Rad fahren. Ich fand das absolut angemessen. Manu schaute kurz irritiert. Aber Training ist nun mal kein Wunschkonzert.
Also habe ich meinen Platz in der Weste bezogen â schlieĂlich muss jemand die Lage ĂŒberwachen â und die Route mit Komoot geplant. đ§ Der Start verlief vielversprechend. Manu trat brav in die Pedale, und ich kontrollierte professionell die Umgebung.
Ein kleiner Punkt fiel allerdings sofort auf: Es war frisch. Ziemlich frisch. Nach kurzer Zeit stellte Manu fest, dass Handschuhe đ§€ eine ausgezeichnete Idee gewesen wĂ€ren. Und eine schnelle Brille đ€ gegen trĂ€nende Augen đ ebenfalls.
Ich habe mir diese Hinweise fĂŒr zukĂŒnftige Trainingseinheiten notiert.
Die Strecke fĂŒhrte spĂ€ter am Rhein entlang. Dort hatte das Hochwasser offenbar beschlossen, ein paar kreative ErinnerungsstĂŒcke zu hinterlassen. đ Der Weg war also stellenweise eher Hindernisparcours als Radweg. Manu hat das aber ordentlich gemeistert.
Der Trainingsplan lief. Am Ende standen tatsĂ€chlich 35 Kilometer auf der Uhr. Exakt das, was ich berechnet hatte. Ein kleines Problem gibt es allerdings noch: Manus FĂŒĂe sind jetzt ungefĂ€hr auf arktischem Temperaturniveau angekommen. đжđŒâïžđ
Und ihre Garmin beschwert sich auch noch ĂŒber âzu viel anaerobâ. Ich sehe das gelassen. Manu hat gearbeitet. Die Kilometer sind gefahren. Und der Löwe ist zufrieden. Mehr kann man von einem Trainingstag wirklich nicht verlangen. đŠđ



