Oder: Einer musste ja den Überblick behalten
Hallo, hier ist wieder Suerte.
Wir sind zurück aus Rhodos. 17 Tage. Ich möchte gleich zu Beginn festhalten: Alle sind wieder da.
Das allein darf angesichts dieser Reise durchaus als Erfolg gewertet werden. Dabei fing alles noch ganz harmlos an. Kaum auf Rhodos gelandet, zückte Manu natürlich die Kamera. 📸 Erstes Urlaubsfoto! Dachte sie. Dann kam direkt die Ansage: Fotografieren verboten. Wir waren ungefähr fünf Minuten auf der Insel. 🦁 „Sehr gut, Manu. Unauffällig einreisen können wir schon mal.“
Urlaub? Oder professionelles Schwitzen?
Unsere Unterkunft war allerdings ein Träumchen. Pool vor der Tür, Sonne satt – und Temperaturen, bei denen selbst ich als selbst ernannter Mittelmeer-Löwe irgendwann sagen musste: Jetzt reicht’s aber. 36 Grad. Kein Wind. Manu lag hauptsächlich im Pool statt am Pool und ich suchte mir strategisch schattige Plätze. Laufen wollte sie natürlich trotzdem. Einmal. Bei 27 Grad. Über griechische Bürgersteige, die offensichtlich nicht zum Laufen, sondern zur Überprüfung der eigenen Unfallversicherung gebaut wurden. Ich blieb am Pool. Einer musste schließlich vernünftig sein.
Urlaub? Oder professionelles Schwitzen?
Unsere Unterkunft war allerdings ein Träumchen. Pool vor der Tür, Sonne satt – und Temperaturen, bei denen selbst ich als selbst ernannter Mittelmeer-Löwe irgendwann sagen musste: Jetzt reicht’s aber. 36 Grad. Kein Wind. Manu lag hauptsächlich im Pool statt am Pool und ich suchte mir strategisch schattige Plätze.Laufen wollte sie natürlich trotzdem. Einmal. Bei 27 Grad. Über griechische Bürgersteige, die offensichtlich nicht zum Laufen, sondern zur Überprüfung der eigenen Unfallversicherung gebaut wurden. Ich blieb am Pool. Einer musste schließlich vernünftig sein.
Körperpflege nach Manu-Art
Ein weiteres Highlight meiner persönlichen Urlaubschronik: Manu stand morgens ohne Brille im Bad und wusch sich die Haare. Mit Bodylotion. Ich habe dazu keine weiteren Fragen. 🦁 „Immerhin waren die Haare danach vermutlich gut eingecremt.“ Wenig später knallte sie auch noch mit dem Kopf gegen die Abzugshaube. Da wusste ich endgültig: Ich muss hier aufmerksam bleiben.
Strandurlaub mit Überraschungspreisen
Natürlich haben wir verschiedene Strände getestet. Kieselsteine. Große Steine. Wasserschuhe. Sand. Meer. Sehr viel Sonne. Und dann dieser eine Strand: 3 Liegen, 2 Schirme, 4 Wasser – 50 Euro. Ich habe kurz überlegt, ob wir die Liegen dafür anschließend mit nach Hause nehmen dürfen. Durften wir offenbar nicht. 🤨 Zum Glück gab es später Tsambika Beach und Blue Sea Beach. Da konnte selbst ich nicht meckern. Also… nicht viel.
Kultur musste natürlich auch sein
Wir waren in Rhodos-Stadt, haben den Großmeisterpalast besucht, sind shoppen gegangen und anschließend noch ins Bienenmuseum. Honig! Endlich Kultur nach meinem Geschmack. 🍯🦁 Danach ging es zu den Seven Springs. Servicegeschwindigkeit: mediterran. Sehr mediterran. So mediterran, dass ein Essen offenbar beschlossen hatte, gar nicht erst aufzutauchen. Trinkgeld übrigens auch nicht. 😏
Dann steckten Menschen freiwillig ihre Füße zu Fischen
Ich dachte ja, ich hätte inzwischen alles gesehen. Hatte ich nicht. Manu setzte ihre Füße freiwillig in ein Becken voller kleiner Fische. Fuß-Spa. Und weil einmal offenbar nicht reicht, machte sie es später nochmal. 🦁 „Menschen sind wirklich faszinierend. Ich lecke meine Pfoten einfach selbst.“
Dann wurde es plötzlich sehr ruhig
Angelika und Markus erwischte Magen-Damr und damit war erstmal Schluss mit lustig. Bettruhe für die beiden, Poolprogramm für Manu und mich. Ich übernahm selbstverständlich wieder die Aufsicht. Mittlerweile hatte ich darin schließlich Berufserfahrung.
Und dann kam Jerry
Als würde diese Reise noch eine weitere Figur brauchen, zog plötzlich Jerry bei uns ein. Eine Maus. Im Schlafzimmer. Drei Tage lang. Schokopapier angeknabbert, durchs Bad marschiert und vermutlich innerlich schon überlegt, ob sie sich an den Nebenkosten beteiligt. Markus verbarrikadierte den Eingang. Ich beobachtete die Lage. Aus sicherer Entfernung. 🦁 „Ich bin ein Löwe. Aber ich bin nicht bescheuert.“
Natürlich mussten wir trotzdem noch los
Mit dem Leihwagen ging es weiter über die Insel, unter anderem Richtung Lindos und zur Villa de Vecchi. Denn normale Menschen würden bei diesen Temperaturen vielleicht sagen: „Heute machen wir mal nichts.“ Manu sagt: „Da gibt’s noch was zu fotografieren.“ 📸 Ich habe meinen Widerstand irgendwann aufgegeben.
Und zum Abschied: Weltuntergang
An den letzten Tagen dachte Petrus offenbar: Die hatten jetzt genug Sonne. Beim Frühstück noch ein bisschen freundlich, dann dunkle Wolken, ordentliches Grummeln – und plötzlich gingen die Schleusen auf. Regen. Richtig Regen. Nach all den Tagen mit 36 Grad war das fast schon beeindruckend. Ich persönlich vermute ja, Rhodos war traurig, dass ich abreise. Andere Erklärungen erscheinen mir unlogisch.
Mein Fazit
17 Tage Rhodos bedeuteten:
Sonne ohne Ende, Pool, Meer, Kieselsteine, Wasserschuhe, griechisches Essen, Leihwagen, Fototouren, Fisch-Spa, Magen-Darm, eine Maus namens Jerry, Gewitter und eine Manu, die bereits am Flughafen bewiesen hat, dass man wirklich überall eine Geschichte produzieren kann.
Und ich? Ich habe geplant. Beobachtet. Kommentiert. Poolaufsicht geführt. Für Fotos posiert. Und dafür gesorgt, dass hier wenigstens einer den Überblick behält. Also eigentlich wie immer. 😌
🦁 Suerte sagt: „Urlaub mit Manu ist keine Erholung. Urlaub mit Manu ist eine Erlebnisreise mit Pool.“
Manu nennt es Urlaub. Ich nenne es zwei Wochen Auslandseinsatz ohne geregelte Pausenzeiten.
Und ganz unter uns? Ich würde sofort wieder mitfahren. ❤️🦁 Aber Jerry bleibt auf Rhodos. 🐭😏







