Neues Abenteuer, neue Technik: Ich war mit Suerte und meiner neuen Kamera, einer Fuji XT-50, auf dem Heinz Weg in Köln unterwegs – den Heinzelmännchen auf der Spur. Eigentlich sollte es eine entspannte Übungstour werden. Eigentlich…
Die groben Einstellungen hatte ich zuhause schon vorbereitet, doch beim ersten Foto im manuellen Modus ging’s direkt ans Eingemachte. Plötzlich war nichts mehr so scharf wie gehofft – außer Suertes Kommentar:
„Vielleicht solltest du die Männchen erstmal fragen, ob sie dir heimlich die Kamera einstellen?“
Zum Glück war ein Freund dabei, ebenfalls Fuji-Besitzer und mit deutlich mehr Erfahrung. Er wollte helfen – und wurde zunehmend ratlos. Also Pause. Knöpfe gedreht, Regler geschoben, Bedienungsanleitung studiert. Über Umwege kamen wir zwar zu brauchbaren Ergebnissen, aber richtig rund lief es noch nicht.
Nach ein paar Kilometern, neuer Pause und leichtem Sommer-Schweiß (der Sommer gönnte sich in Köln eine Pause, aber warm war’s trotzdem), legte ich die Kamera auf den Tisch. Und da fiel es Ingo auf:
Ein winziger Schalter! Dieser kleine Regler sorgte endlich dafür, dass auch im manuellen Bereich automatisch fokussiert wird.
Juhu – Problem gelöst, Kamera gerettet, Nerven auch.
Gestärkt ging’s weiter, und Suerte hatte richtig Spaß: Er jubelte bei jedem entdeckten Heinzelmann, half beim Suchen und rief ständig: „Da hinten ist noch einer!“ Nur Heinz Dentist blieb verschwunden. Vielleicht war er gerade beim Bohren.
Am Ende standen 11 Kilometer, ein paar schöne Fotos und die Erkenntnis:
Ich muss weiter üben – aber immerhin weiß ich jetzt, wo der entscheidende Schalter sitzt.
Und Suerte? Der ist überzeugt: Ohne seine Heinzelhilfe wären wir nie so weit gekommen.
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