Silvesterlauf – Showtime. Oder so ähnlich

So. Showtime. Silvesterlauf.

12 Wochen Trainingsplan mit Greg lagen hinter mir.

Wochen mit Intervallen, ruhigen Läufen, langen Läufen – das volle Programm.

Greg war in der Regel zufrieden. Garmin dagegen eher… nüchtern. Zum Schluss hieß es nur trocken: „Formerhalt.“

Kein Höhenflug, kein Drama. Einfach Existenzsicherung.

Greg hingegen meinte: „Das Ziel ist erreichbar.“

Spoiler: war es nicht. Aber dazu später.

Plan für den Tag: 5 km in 33:30 Minuten. Ehrgeiz an. Vernunft kurz aus.

Es war frostig 🥶, aber immerhin trocken ☝🏼 – also klassisches Läuferwetter.

Andre zog mit seiner anderen Zielzeit direkt nach vorne. Klar. Der Mann wusste, was er tat.

Claudi stand mit Suerte 🦁 im Ziel – moralische Unterstützung deluxe.

Bis Kilometer 3 lief alles nach Plan. Tempo stabil. Gefühl okay. Hoffnung aktiv.

Dann … wurde es zäh. So richtig zäh.

Dieses ganz spezielle „Ich sterbe nicht sofort, aber sehr bewusst“-Gefühl 😩 Die Atmung wollte verhandeln, die Beine meldeten innerlich Kündigung an, der Kopf sagte nur „Du wolltest doch Wettkampfluft.“

Aber: weiter. Nicht schön. Nicht locker. Aber ehrlich.

Mit 34:58 Minuten ins Ziel. Nicht Plan A. Aber definitiv Plan Stolz-und-durchgezogen 💪🏼

Und dann …

DER SUPERGAU. 😳 Der Lauf wurde nicht gespeichert. Keine App. Keine Zeit. Kein Beweis.

Also offiziell:

👉 nicht gelaufen

👉 nie passiert

👉 vermutlich nur ein etwas ambitionierter Spaziergang 😭

Garmin schwieg. Formerhalt, aber ohne Erinnerung.

Suerte 🦁 kommentierte das Ganze völlig trocken: „Dann machen wir das halt nächstes Jahr nochmal.“ Frech. Sehr frech.

„Nicht gespeichert. Trotzdem gelaufen.“
Suerte sagt: Läuft auch ohne Beweis. Wenn Suerte dabei war, zählt’s.

„Nach dem Lauf ist vor dem Lauf – das nächste Projekt ist schon geplant.“